Vor die Kamera gebracht

Kapazitätsausbau für 3,9 Millionen Euro – Minister setzt ersten Spatenstich

Süderholz, März 2015 – Die biosanica Manufaktur GmbH investiert dieses Jahr insgesamt ca. 3,9 Millionen Euro in den Ausbau ihres Produktionsstandortes im Gewerbegebiet Pommern-dreieck an der Autobahn A20. Die Umsetzung der geplanten umfassenden Erweiterungs-investition wurde am Montag, den 16. März 2015, gestartet. Gemeinsam mit biosanica-Geschäftsführer Martin Nätscher setzte der Minister für  Wirtschaft, Bau und Tourismus von Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe den ersten Spatenstich zum Bau eines 500 m² großen Trockenlagers. In dem neuen Lager werden künftig versandfertige Bio-Obst- und Bio-Gemüsechips zwischengelagert. Auch wird in den nächsten Monaten eine 700 m²-Lagerhalle errichtet, in die Kühlhäuser und eine Apfelsortierung integriert werden. Auf diese beiden Immobilienprojekte entfallen 1,95 Millionen Euro der gesamten Investitionssumme. Der andere Teil in Höhe von 1,96 Millionen Euro wird zur Anschaffung neuer Produktionstechnik aufgewendet, zum Beispiel für einen zweiten Obst-Trockner und eine Vorlinie für die Apfel-Verarbeitung. Aber auch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) steht auf der Projektliste.

„Die Erweiterungsinvestition ist die Konsequenz einer starken Nachfrage nach unseren Produkten“, begründet Geschäftsführer Martin Nätscher. „Eine nachhaltige Steigerung der Produktion ist nötig geworden, auch weil die Produktionskapazität von biosanica bereits zu 100 Prozent ausgelastet wird.“ Wirtschaftsminister Harry Glawe würdigte die erfolgreiche Entwicklung des Bio-Trockenobstherstellers. „Das Unternehmen investiert vor Ort und neue Arbeitsplätze entstehen in der Region. Dies sind gute Gründe für das Vertrauen von biosanica in den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“, so der Minister. Das Land hatte bereits die Ansiedlung der biosanica Manufaktur im Jahr 2013 im Pommerndreieck gefördert. Die jetzige Erweiterungsinvestition wird vom Wirtschaftsministerium mit ca. 1,4 Millionen Euro unterstützt. Ende August dieses Jahres soll der aktuelle Kapazitätsausbau von biosanica abgeschlossen sein, infolge dessen zusätzlich Arbeitsplätze geschaffen werden.

Im Februar dieses Jahres hatten auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel BIOFACH in Nürnberg auch zahlreiche Fachhändler aus dem Ausland starkes Interesse an den knackigen und gesunden Snacks aus Vorpommern gezeigt. Anfragen kamen unter anderem aus Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada. Auf der Fachmesse hatte die biosanica Manufaktur zum ersten Mal ihre neu entwickelten Bio-Gemüsechips präsentiert. Die Auslieferung der Gemüsechips an die Kunden soll ab September dieses Jahres anlaufen.

Die Firma biosanica verarbeitet jährlich rund 5000 Tonnen Bio-Äpfel. Diese werden aus der Region und aus Anbaugebieten im Alten Land bei Hamburg, am Bodensee sowie in Österreich und Italien (Südtirol) bezogen. Bis zu 25 Mitarbeiter produzieren auf modernen Trocknungs- und Verarbeitungsanlagen unter anderem Bio-Apfelchips, Bio-Apfelpommes und Bio-Apfelwürfel, die an Hersteller von Müsli-Produkten geliefert, aber auch im Einzelhandel angeboten werden. Im Sommer 2013 hatte biosanica in der neu errichteten Betriebsstätte im Pommerndreieck die Produktion aufgenommen. Die Produktion ist mit dem höchsten Qualitätssiegel für Lebensmittel-Lieferanten in Deutschland, dem „International Featured Standard - IFS Food“ (Version 6 Höheres Niveau), zertifiziert. Biosanica trägt damit dazu bei, dass in der gesamten Liefer- und Verarbeitungskette, vom Obstbauern bis zum Regal im Supermarkt, die Qualität einheitlich definiert und geprüft wird.

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